Landwirtschaft

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Ökologische Vorrangflächen (ÖVF)
Freigabe zur Futternutzung in mehreren Landkreisen und Städten

Kleegras mit Rotklee

Die ökologischen Vorrangflächen mit Zwischenfrüchten und Untersaaten dürfen ab sofort zur Futtergewinnung genutzt werden. Damit ist sowohl die Beweidung als auch Mahd und die Abgabe an Dritte im Rahmen der Nachbarschaftshilfe möglich. Für die Nutzung besteht eine allgemeine Zulassung, d. h. ein einzelbetrieblicher Antrag mit Genehmigung oder ein Anzeigeverfahren ist nicht nötig. Es sind jedoch die sonstigen bestehenden Auflagen zu beachten. 

Brachliegende Flächen als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) sowie sonstige Bracheflächen dürfen weiterhin für Futterzwecke in der Tierhaltung genutzt werden. Diese allgemeine Freigabe gilt für die Landkreise Ansbach, Berchtesgadener Land, Erlangen/ Höchstadt, Forchheim, Fürth, Haßberge, Hof, Kitzingen, Miesbach, Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Oberallgäu, Rosenheim, Roth, Schweinfurt, Traunstein und Würzburg.

Darüber hinaus gilt die Regelung auch für die kreisfreien Städte Ansbach, Erlangen, Fürth, Hof und Schweinfurt. In diesen Gebieten ist keine vorherige Genehmigung durch das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) erforderlich.

Pressemitteilung - Staatsministerium Externer Link